Zur schnellen und gezielten Abbremsung von Asynchron-Motoren werden DC-Bremsgeräte eingesetzt.
Anwendungsbeispiele: Überall dort, wo schnell gebremst werden muß, z. B. Kreissägen, Extruder etc.
Funktionsprinzip
Zur Abbremsung des Motors wird ein Bremsgleichstrom, der durch die Motorwicklung fließt, verwendet. Dieser Bremsgleichstrom erzeugt im Stator ein räumlich stillstehendes Magnetfeld. Der Läufer versucht dem Feld im Stator zu folgen. Dabei bewirkt die Gleichstrombremsung zusammen mit den Eigenschaften des verwendeten Motors ein drehzahlabhängiges Bremsmoment, das zum Stillstand des Motors führt.
Anwendungsbeispiele
DC-Bremsgeräte werden überall dort eingesetzt, wo ein schnelles abbremsen und stoppen des Motors wirtschaftlich sinnvoll ist (schneller Wiederbestückung der Maschine) oder dies aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben ist (z. B. Nothalt). Beispiele für solche Anwendungen sind Kreissägeblätter oder Extruder in der Fleischindustrie, die bei Not-Halt innerhalb von einer Umdrehung stehen müssen.
Zusatzoptionen
Um sicherzustellen, das der Motor steht wird häufig eine Stillstandsüberwachung gefordert. Elektrische Stillstandsüberwachungen funktionieren nach dem Induktionsprinzip - diese Überwachung gibt es bei Schiele-Vollmar, abgestimmt auf das Bremsgerät zu beziehen.
Schaltung des Bremsgeräts
Die Schaltung des Bremsgeräts, kann im Stern oder im Dreieck erfolgen. Benötigt wird dabei ein Schütz, der gepulsten Gleichstrom schalten kann. Bei einer Stern-Dreieck Anlaufkombination gibt es zwei Schaltungsmöglichkeiten. Weitere technische Details finden Sie
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